Nationales Forschungsprogramm NFP 67

Im Rahmen des nationalen Forschungsprogramms NFP 67 hat der Schweizerische Nationalfond verschiedene Forschungsprojekte unterstützt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema Lebensende widmen. Die Gründungsmitglieder von PA-F (Beat Sottas, Sarah Brügger, Adrienne Jaquier) haben dazu im Kanton Freiburg eine Studie zu pflegenden Angehörigen durchgeführt, die nahestehende Menschen am Lebensende zu Hause betreuen.

Das Forschungsprojekt

Viele Menschen wünschen sich, ihre letzten Tage zu Hause verbringen zu können. Ein Verbleib zu Hause ist aber meist nur möglich, wenn Angehörige verfügbar sind, die einen grossen Teil der Pflege und Betreuung übernehmen. Die pflegenden Angehörigen sind dabei stark gefordert und haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Die fehlende Unterstützung von Seiten des Versorgungssystems kann zu unnötigen Hospitalisierungen führen und/oder die Gesundheit der pflegenden Angehörigen gefährden.

Die Studie untersuchte, welche Faktoren aus Sicht der pflegenden Angehörigen dazu beitragen, unnötige Hospitalisierungen am Lebensende zu verhindern und welche Elemente notwendig sind, damit alle Beteiligten die letzten Tage im Leben eines nahestehenden Menschen möglichst positiv erleben.

25 pflegende Angehörige haben uns in auführlichen Interviews in Französisch oder Deutsch von ihren Erfahrungen berichtet. Daneben wurden auch eine Reihe von Gesprächen mit Fachpersonen geführt, die in die Versorgung von Menschen am Lebensende involviert sind. Diese Gespräche dienten dazu, kritische Faktoren (Schwierigkeiten, Barrieren, Lücken im Versorgungssystem, ... ) sowie die Bewältigungsstrategien, Ressourcen und Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen zu identifizieren.

Die Gründung von PA-F ist ein Resultat der Ergebnisse aus diesem Forschungsprojekt.

Ergebnisse

Links

 

Kontakt

Pflegende Angehörige Freiburg
1700 Freiburg
info@pa-f.ch

 

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