Helfen Sie einer angehörigen Person, die in ihrer Gesundheit oder Unabhängigkeit beeinträchtig ist?

An·gehör·ige ist die Telefon-Hotline des Kantons Freiburg für sie, die pflegenden Angehörigen. Die Hotline wird vom Verein Pflegende Angehörige Freiburg (PA-F) geführt. Bei dieser Hotline hört man Ihnen zu und bietet Ihnen Informationen und eine Orientierungshilfe über die verfügbaren und an Ihre Bedürfnisse angepassten Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialnetzes.

 

«Dank der ausgezeichneten Kenntnisse von An·gehör·ige über die verschiedenen Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich des Kantons Freiburg, habe ich hilfreiche Informationen und Orientierung erhalten

Pierre, Partner von Béatrice, die von Demenz betroffen ist

 

«Die Fachpersonen der Hotline verfügen über spezifische Kompetenzen für die Begleitung von pflegenden Angehörigen. Sie haben mich mit Wohlwollen und ohne Verurteilung angehört und unterstützt.»

Sophie, Tochter von Stéphane, der mit einer Behinderung lebt

 

Zeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 14-18 Uhr

Sie erreichen uns unter 058 806 26 26

 

Ratschlag des Monat

 

Präsentationsvideos von An·gehör·ige

Entdecken Sie das Werbevideo der Hotline An·gehör·ige


 

Videos mit Erfahrungsberichten von pflegenden Angehörigen zur Lancierung der Hotline An·gehör·ige

Diese Kurzvideos stellen die Herausforderungen der Hotline anhand der Erfahrungs berichtevon pflegenden Angehörigen dar, die auf der Bühne von Schauspielern der Truppe Théâtre Playback Roman...d aufgeführt werden.

Um diese Videos zu entdecken, folgen Sie uns auf den sozialen Netzwerken von An·gehör·ige und auf www.an-gehor-ige.ch

Entdecken Sie das Video von Carole, pflegende Angehörige Mutter
 

Vorstellung der Hotline

Seit Anfang 2019 ist der Verein Pflegende Angehörige Freiburg (PA-F) von der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) des Staats Freiburg beauftragt, eine kantonale Hotline einzurichten, die sich der Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen widmet.

Das Projekt wurde in enger partizipativer Zusammenarbeit mit 12 Partnerorganisationen des sozial-gesundheitlichen Netzwerks Freiburg entwickelt und wird von der Loterie Romande (LoRo) finanziert.

Die Hotline An·gehör·ige wurde offiziell am Interkantonalen Tag der Betreuenden Angehörigen am 30. Oktober 2020 eingeführt.


 

Projekthintergrund

Daten

Schlüsseletappen

Okt. 2018

Auftrag der GSD an PA-F

Phase 1

(Okt. 18 bis Juni 19)

Bildung der Arbeitsgruppe (AG)

Bestandsaufnahme der Ressourcen und Herausforderungen der bestehenden Freiburger Permanences

Studium der Funktionsweise der Telefonpermanences in den Kantonen Genf (Proch’Info) und Waadt (Espace Proches)

Phase 2

(Juli 19 bis April 20)

Umfrage bei betreuenden Angehörigen, die Pauschalentschädigungen erhalten

Vorschlag von Funktionsvarianten der Hotline an die GSD

Entscheid GSD

Phase 3

(Mai 20 bis März 21)

Kommunikationskonzept der Hotline An?gehör?ige

Aufschaltung der Hotline An?gehör?ige anlässlich des Interkantonalen Tags der Betreuenden Angehörigen 2020


 

Die Arbeitsgruppe

Die folgenden Institutionen sind Mitgliederder Projektarbeitsgruppe:

Pflegende Angehörige Freiburg (Projektpilotierung), Spitex Verband Freiburg, Alzheimer Freiburg, Rotes Kreuz Freiburg, Freiburg füralle, Die Familie im Garten, Pro Infirmis, Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit, Pro Senectute, Gesundheitsligen, Voltigo, As'trame, Réseau santé social Gruyère, Gesundheitsnetz Saane, Gesundheitsnetz Sense.

Mit Unterstützung von: Direktion für Gesundheit und Soziales und LoterieRomande

Kommunikationsbeauftragte: Aline Deschenaux

Regisseur von Werbevideos: Miguel Béchet


 
 

Die Mission der Hotline

Eine Leistung ausschliesslichfür die betreuenden Angehörigen

  • Anerkennung der Bedeutung der betreuenden Angehörigen bei der Betreuung ihrer schwachen Nahestehenden
  • Begleitung der betreuenden Angehörigen durch ein situations- und bedarfsgerechtes Angebot,mit flexiblen Zeiten und Möglichkeit für Gespräche oder persönliche Betreuung
  • Berücksichtigungder spezifischen Bedürfnisse der betreuenden Angehörigen:
    • Zuhören zur Vermeidung von Erschöpfung und Überlastung, Bedürfnisse ermitteln undVorbehalte bei der Suche nach Hilfe beseitigen
    • Situations-und bedarfsgerechte Informationen
    • Weiterleitung andie angemessenen Dienste des sozial-gesundheitlichen Netzwerks

Angebot von Fachpersonen und basierend auf aktuellen und unbefangenen Informationen

  • Zentralisierung von Informationen und Kompetenzen der Angehörigenhilfe im Kanton
  • Rascher Zugang zu Fachpersonen der Angehörigenbetreuung, Fachpersonen des Freiburger sozial-gesundheitlichen Netzwerks
  • Quelle für aktuelle und unbefangene Informationen zu den im Kanton bestehenden Leistungen für betreuende Angehörige dank regelmässiger Aktualisierung des Leistungskatalogs
  • Stärkung der institutions übergreifenden Synergien und Festigung des sozial-gesundheitlichen Netzwerks in Freiburg durch regelmässigenAustausch und Aufwertung sämtlicher Kompetenzen

Das Angebot sichertZugänglichkeit und Sichtbarkeit

  • Erleichterter Zugang zuden Leistungen für betreuende Angehörige durch eine eindeutigezweisprachige Nummer
  • Sensibilisierung für den Status der betreuenden Angehörigen durch Schlüsselbotschaften,Videos, Porträts/Erfahrungsberichte, in denen sich betreuende Angehörigeverstärkt anerkennen und Fachpersonen die Herausforderungen der betreuenden Angehörigen besser ermitteln können
  • Diversitätder Vertriebskanäle mit einfach zugänglichen Kommunikationssupports (Website,soziale Netzwerke, Newsletters, Werbespots, Videobeiträge, Flyer/Plakate,Medien,...
 

Team

Stephanie Kipfer stellt sich vor

AlsPflegefachfrau habe ich mehrheitlich mit älteren Menschen im Pflegeheim undihren Familien zusammengearbeitet. Ich schätze es, Beziehungen zu älterenMenschen und ihren Bezugspersonen aufbauen und diese Personen in ihrem Alltagbegleiten zu können. Während meines Masterstudiums in Pflegewissenschaft habeich zudem begonnen in der Forschung zu arbeiten. Auch in der Forschung setzeich mich mit der Begleitung von älteren Personen, betreuenden Angehörigen undder personenzentrierten Betreuung und Pflege auseinander. In meiner Tätigkeitan der Hochschule für Gesundheit Freiburg kann ich meine Erfahrungen aus derPraxis und der Forschung sinnvoll kombinieren, sei es bei der HotlineAn-gehör-ige oder im Kurs «Sich besser fühlen, um besser helfen zu können» fürbetreuende Angehörige von Menschen mit Demenz. Insbesondere die Begleitung vonMenschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist eine Tätigkeit, die mich seitBeginn meiner Arbeit als Pflegefachperson stetig begleitet und mir am Herzenliegt. Ich freue mich darauf, bei An-gehör-ige betreuende Angehörige bei ihrerwertvollen Aufgabe begleiten und unterstützen zu können.


 

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte von pflegenden Angehörigen, die an den Dreharbeitenmit der Gruppe Playback Roman...d teilgenommen haben, machen auf die Vielfalt der Bedürfnisse,die die Hotline Proch·écoute/An·gehör·ige erfüllen kann, aufmerksam:

- Als Mutter eines schwer verletzten Sohnes stellt Carole fest, dass einesolche Hotline dem Bedürfnis der pflegenden Angehörigen gerecht werden kann, inden Phasen und der Entwicklung der täglichen Pflege ihrer Angehörigen aktivangehört zu werden: "Diese Hotlineist so wichtig, auch wenn es nur darum geht kleine Details des täglichen Lebenszu erzählen, für die wir uns sagen "Ich werde es niemandem sagen, ichbehalte es für mich". Es ist jeden Tag eine psychische Belastung, mitjemandem von der Hotline darüber zu sprechen hilft, sich davon zu befreien."

- Als Vater eines Sohnes mit einer Behinderung und psychischen Problemensieht Jean-Marie in einer solchen Hotline eine Hilfe, um seine Rolle bei derBetreuung eines oder einer Angehörigen zu identifizieren und sich gleichzeitigvor Krisensituationen zu schützen, die im Alltag schwer zu bewältigen sind: "Eine Hotline sollte in der Lage sein,konkrete Hinweise auf die genaue Rolle eines oder einer Angehörigen zu gebenund wirklich die Tatsache zu betonen, dass die Menschen sich schützen müssen,denn wir dürfen nicht vergessen, dass das alles sehr emotional ist!"

- Als Ehefrau eines Mannes mit vaskulärer Demenz glaubt Jacqueline, dasseine Hotline ihr helfen kann, ihre Grenzen zu erkennen und einen Schrittzurückzutreten, der notwendig ist, um für sich selbst zu sorgen. "Man muss wagen zu sagen, man musswagen zu kommunizieren, auch wenn das Leben uns manchmal vor tiefe Abgründestellt. Und dann sollte man ehrlich zu sich selbst sein und sich irgendwannsagen: "Respektiere ich mich noch ausreichend, um unter diesen Bedingungenweitermachen zu können? Die Hotline kann in solchen Momenten des Nachdenkens Unterstützung und Halt geben."


 

Ratschläge des Monat

Hier finden Sie die Ratschläge des Monat, die auf An·gehör·ige website veröffentlicht wurden.

 

Multimedia-Inhalte

SRF Regional Journal BE-FR-VS, 29.10.2020, von 2:12 bis 4:16: Vorstellung der Hotline und Interview mit dem Präsidenten der PA-F

Freiburger Nachrichten, 29.10.2020: Hotline für pflegende Angehörige aufgeschaltet

Radio Freiburg, 29.10.2020 : Eine Hotline für pflegende Angehörige

News Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG), 30.10.2020: Hotline für pflegende Angehörige: 058 806 26 26

Radio Freiburg (Alle Sendungen), 30.10.2020: Christine Meuwly vom Verein Pflegende Angehörige Freiburg


 

Kontaktformular An·gehör·ige

 
 
 
 
 
 
 
 
 

AN·GEHOR·IGE

 

Nötigen Informationen

Zeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 14-18 Uhr

Telefon: 058 806 26 26

E-mail: contact@an-gehor-ige.ch


 

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